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Messungen in einem äußeren Longitudinalfeld

Der experimentelle Aufbau erfolgt analog dem der Nullfeldmessungen (Abb. gif).

Durch Anlegen eines äußeren Feldes tex2html_wrap_inline5897 parallel zur Polarisationsrichtung tex2html_wrap_inline5667 ist es möglich, die Depolarisation aufgrund innerer, statischer Feldverteilungen tex2html_wrap_inline5901 aufzuheben (bzw. zu entkoppeln) und so die Spinpolarisation P(t)=1 zu erhalten.

Die Stärke des äußeren Magnetfeldes tex2html_wrap_inline5905 gibt dabei Aufschluß über die Wechselwirkungsenergie und den Ursprung (elektronische oder nukleare Momente) der inneren Feldverteilung tex2html_wrap_inline5901. Da eine Entkopplung schnell fluktuierender Feldverteilungen nicht möglich ist, geben Longitudinalfeldmessungen eindeutige Auskunft, ob eine statisch oder dynamische Situation vorliegt.

Longitudinalfeldmessungen sind zur Zeit am Hochdruck-tex2html_wrap_inline5291SR-Spektrometer aufgrund des experimentellen Aufbaus (Elektromagnet mit Eisenjoch) nicht möglich, könnten aber durch eine entsprechende Erweiterung (Helmholtz-Magnetfeldspulen) zugänglich gemacht werden.



ernst schreier
Fri Mar 14 11:46:58 MET 1997