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Hochdruck-tex2html_wrap_inline5291SR-Messungen
an paramagnetischem Gadolinium

Zusammenfassend ergibt sich aus den bisherigen tex2html_wrap_inline5291SR-Messungen an paramagnetischem Gadolinium folgendes Bild:

Ziel der folgenden Hochdruck-tex2html_wrap_inline5291SR-Messungen war es, zu untersuchen, ob eine Änderung des oben beschriebenen Verhaltens unter Anwendung hydrostatischen Drucks zu beobachten ist.

Die Messungen wurden im März 1994 am Hochdruck-tex2html_wrap_inline5291SR-Spektrometer am Paul-Scherrer-Institut (PSI), Villigen, CH durchgeführt. Eine einkristalline, zylinderförmige Gd-Probe (Durchmesser 7 mm, Länge 40 mm, tex2html_wrap_inline8247-Achse tex2html_wrap_inline8249 Zylinderachse) befand sich dabei in einer Hochdruckzelle aus CuBe (Abb. gif).

Um ein maximales Verhältnis des Gd-Probe-Signals relativ zum Signal der CuBe-Hochdruckzelle zu erreichen, wurde ein Impuls (des spinpolarisierten Myonenstrahls) von tex2html_wrap_inline8251 MeV/c gewählt. Damit wurde ein Verhältnis tex2html_wrap_inline8253 erreicht.

Der untersuchte Temperaturbereich gif erstreckte sich von tex2html_wrap_inline8257 K bis tex2html_wrap_inline8259 K, bzw. tex2html_wrap_inline8261. Die erreichte Temperaturgenauigkeit bzw. -stabilität lag aufgrund des trägen Regelsystems (massive Hochdruckzelle) jedoch nur bei tex2html_wrap_inline8263 K.
Der Druck zeigte während der Messungen keinerlei Instabilitäten.

Es wurden Messungen in Transversalfeldgeometrie tex2html_wrap_inline8265 mit tex2html_wrap_inline8267 mT und tex2html_wrap_inline8269 mT durchgeführt. Die hexagonale c-Achse lag dabei senkrecht, sowohl zum äußeren Feld, als auch zur Polarisationsrichtung des Myonenstrahls tex2html_wrap_inline8271. Aufgrund möglicher Instabilitäten der Stromversorgung gif sind Instabilitäten des äußeren Magnetfeldes, zumindest für tex2html_wrap_inline8273 mT denkbar, konnten aber nicht beobachtet oder kontrolliert werden. Zum ersten Mal war es möglich, das schwache Remanenzfeld tex2html_wrap_inline8275 mT des verwendeten Eisenjoch-Magneten mit den vorhandenen Korrekturspulen zu kompensieren, und Messungen ohne äußeres Magnetfeld durchzuführen. Zum Abgleich wurde eine Hall-Sonde verwendet.

Eine weitere Verbesserung gegenüber den Messungen des letzten Jahres im ferromagnetischen Bereich (siehe Kap. gif) war der Einsatz eines Kollimatorbausatzes, der es nun ermöglichte, Signale mit beiden Detektor-Teleskopen aufzuzeichnen und somit (Vorwärts-Rückwärts-) Assymetriespektren gemäß Gleichung (gif) auszuwerten. Dies war vorallem für die Nullfeldmessungen entscheidend.

Es wurde ein Zeitfenster von 6.25 tex2html_wrap_inline5291s mit einer Auflösung von 2.5 ns gewählt.
Die durchschnittliche Meßzeit betrug damit ca. zwei Stunden.




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ernst schreier
Fri Mar 14 11:46:58 MET 1997