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Einfluß der Probenmagnetisierung
auf die äußere Feldverteilung

In den Abbildungen gif, gif und gif, ist ein großer Einfluß der (für tex2html_wrap_inline8577 zunehmend steigenden) Probenmagnetisierung auf das Signal der Hochdruckzelle sichtbar: Sowohl das lokale Magnetfeld tex2html_wrap_inline8579 als auch die Relaxationsrate tex2html_wrap_inline8581 der unmagnetischen CuBe-Hochdruckzelle steigen für tex2html_wrap_inline8583 an.

Die Zunahme der Relaxationsrate tex2html_wrap_inline8581 deutet auf eine steigende Feldverzerrung bzw. Störung der homogenen, äußeren Feldverteilung tex2html_wrap_inline5723 in der Umgebung der magnetisierten Gd-Probe hin, die Zunahme des Magnetfeldes tex2html_wrap_inline8589 auf die damit verbundene Verstärkung des äußeren Feldes tex2html_wrap_inline5723.

Diese Einfüsse der Probenmagnetisierung auf die Probenumgebung sind nicht verwunderlich und wurden schon bei früheren tex2html_wrap_inline5291SR-Messungen in der Nähe magnetischer Phasenübergänge beobachtet gif. Die Größenordnung dieser Effekte ist im vorliegenden Fall jedoch unerwartet hoch, und muß darin begründet liegen, daß im Gegensatz zu den Probenumgebungen anderer Messungen (Kryostat, Probenhalter etc.) die Hochdruckzelle direkt an die Gd-Probe angrenzt und durch die Fokussierung des Myonenstrahls auf die Probe der Großteil des Zellensignals aus deren unmittelbarer Umgebung stammt.



ernst schreier
Fri Mar 14 11:46:58 MET 1997